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Ökumenischer 
Domladen Bautzen e.V.
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Aktuelles

.Literaturcafé - Herzliche Einladung

Sehr geehrte Interessierte und Förderer des Literaturcafés im Ökumenischen Domladen,
 
wir freuen uns sehr, Sie zu einem nächsten Literaturcafé einladen zu können.

Die Lesung am Freitag, den 7. Oktober trägt den Titel des gleichnamigen Buches „Von einem, der auszog in eine nicht vergangene Zeit – Leben diesseits der Mauer – Historischer Report 1945 – 1989“.

Dieses Buch verspricht einen Streifzug durch eine scheinbar vergangene Epoche: mit seinem Geburtsjahr 1948 erlebte der Autor Reinhard Bohse sie fast komplett. Auf dem Hintergrund historischer Tatsachen erzählt er nun seine eigene Geschichte, die sowohl von Brüchen und Wendungen, als auch von gelungenen, glücklichen Zeiten geprägt ist.
 
Der Termin für die Lesung - 7. Oktober 2022 – ergab sich aus rein organisatorischen Gründen. Es ist ein Tag, den es so, wie er bis 1989 mit seiner ganzen Inszenierung und Indoktrination existierte, nicht mehr gibt, an den man möglicherweise auch nicht mehr denken mag. Gerade deshalb ist es gut, sich bewußt zu erinnern, um zu verstehen und zu lernen.
 
Wer sich vorab umfangreicher zu Reinhard Bohse informieren möchte, empfehle ich seine Homepage Wortgebrauch.com
 
Die Lesung findet 18.30 Uhr im Ökumenischen Domladen statt. Der Eintritt ist kostenlos. Um eine Spende wird gebeten.



.Erneuerter Spendenaufruf für die Ukraine

Sehr geehrte Damen und Herren

Russland führt weiter Krieg in der Ukraine. In der westukrainischen Stadt Lviv/Lemberg versucht die Sozialstiftung „St. Wolodymyr Fonds“ der ukrainisch-katholischen Kirche weiterhin Flüchtlinge und vom Krieg geschädigte Menschen zu unterstützen und zu begleiten. Des Weiteren werden Hilfstransporte in die Ost- und Südukraine organisiert.

Bisher konnten wir dem St. Wolodymyr Fonds aufgrund Ihrer großartigen Spendenbereitschaft 155.000 € zur Verfügung stellen sowie einen Hilfstransport von Bautzen aus auf den Weg bringen. Wenn Sie diese Arbeit weiter unterstützen möchten, können Sie dies über das Vereinskonto des Ökumenischen Domladens Bautzen tun:

DE33 8509 0000 5626 2110 05 bei der Volksbank Dresden-Bautzen,
Zweck: St. Wolodymyr Fonds Lviv/Lemberg
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Wir bitten um freundliche Beachtung und ggf. Veröffentlichung unseres Spendenaufrufs. Dieser kann gern auch weitergeleitet werden.

Danke und beste Grüße - bleiben Sie behütet.

Ökumenischer Domladen Bautzen e.V.
An den Fleischbänken 5
02625 Bautzen

Bautzen 2.9.2022


.Brief des Vorstandvorsitzenden

Lieber Vorsitzender Ihor Matuschewskyj,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des St. Wolodymyr Fonds in Lviv

Am 24. August 2022 war der 31. Jahrestag der Befreiung und Unabhängigkeit der Ukraine von jahrzehntelanger sowjetisch/russischer Herrschaft und Unterdrückung, die vor allem Erniedrigung, Ausbeutung und Tod gebracht hat. Mehr als 90 % der Ukrainerinnen und Ukrainer stimmten 1991 für eine ukrainische staatliche Eigenständigkeit und Souveränität - im Budapester Memorandum vom Dezember 1994 bestätigten und garantierten diese u.a. die USA, Großbritannien, Frankreich und China, aber auch Russland.

Die Ukraine übergab vor 28 Jahren im Gegenzug als drittgrößte Atommacht alle Atomwaffen an Russland. War das ein Fehler? So fragte Reinhard Pappai bei einem Benefizabend zugunsten der Ukraine Anfang April im Dom zu Bautzen. Warum wird an diese völkerrechtlich bindende Vereinbarung nicht immer wieder erinnert?

Inzwischen wissen wir, wie mutig und hingebungsvoll ukrainische Soldaten und Bürger nicht erst seit der Ausweitung der russischen Invasion vor einem halben Jahr ihre Heimat und damit demokratische Werte einer freiheitlichen Gesellschaft nicht nur für ihr Land - oft mit ihrem Leben - verteidigen.

„Putin go home“ muss auch bei diesem russischen Angriffskrieg die Devise und das Ziel sein. Noch scheint es, dass Putin große Unterstützung bei seinen Landsleuten hat, vor allem auch bei der Spitze der Russisch-Orthodoxen Kirche. Wann fährt endlich Papst Franziskus nach Kiew? Oder wird der Papst wieder einmal selbst zum Opfer der Vatikandiplomatie?

In den letzten Wochen und Monaten habt Ihr Euch für unzählige Flüchtlinge aus der Ost- und Südukraine eingesetzt - viele Hilfstransporte wurden von Euch für die Regionen Eures Landes organisiert, die besonders von den barbarischen russischen Angriffen betroffen sind. Auch bei Euch in Lviv gibt es immer wieder Alarmsignale, bei Tag und bei Nacht.

Wir denken oft an Euch, wir beten um Frieden und Befreiung für Euer Land und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen

bleibt behütet, alles Gute und herzliche Grüße,
im Namen aller friedliebenden Menschen, die über den Ökumenischen Domladen Bautzen an Eurer Seite sind,

Euer Peter-Paul Straube
Vorsitzender


.Zweites großes DANKESCHÖN zum SPENDENAUFRUF für die Ukraine

Sehr geehrte, liebe Spenderinnen und Spender,
 
alle, die gedacht, gehofft und gebetet haben, dass der aktuelle Krieg in der Ukraine am 9. Mai irgendwie zum Stillstand kommt, sind enttäuscht - wir müssen leider konstatieren: Russland führt weiter brutal Krieg in der Ukraine, mittlerweile schon mehr als drei Monate.
 
In der westukrainischen Stadt Lviv/Lemberg versucht die Sozialstiftung „St. Wolodymyr Fonds“ der ukrainisch-katholischen Kirche weiterhin Flüchtlingen und deren Kinder sowie vom Krieg geschädigten Menschen zu helfen. Unser Spendenaufruf für die aktuelle Arbeit der Stiftung hat inzwischen mehr als 150.000 € erbracht - allen Spenderinnen und Spendern ein großes Dankeschön!

Viele haben den Spendenaufruf geteilt, weitergegeben oder auf ihre Homepage gestellt. Verschiedene Gruppen haben gesammelt, so die Kolpingsfamilie und die Altenpflegeschule der Diakonie in Bautzen. Anfang April fand im Dom zu Bautzen ein Benefizabend statt. Das Thema lautete: Von Liebe und Frieden. Musik und Texte. Organisation und Leitung: KMD Michael Vetter.
 
aaaEin Hilfstransport für den St. Wolodymyr Fonds wurde erfolgreich durchgeführt! Nach rund 22 Stunden und 1428 km Autobahnfahrt kamen Christian Herrmann und Thomas Rückert am Montagabend (11. April) wieder in Bautzen an.

Am Palmsonntagabend waren sie gegen 21 Uhr mit einem Truck des Bautzener Theaters und 3,7 Tonnen Hilfsgütern (14 Europaletten) auf Tour an die ukrainische Grenze bei Krakovec gegangen - für diese großartige Kraftanstrengung sei den beiden von Herzen gedankt!

Dieses Hilfsprojekt wurde in Kooperation mit dem Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen/Budyšin durchgeführt - allen, die durch Geldzuwendungen und Sachspenden zum Gelingen des Projekts beigetragen haben, sei ein herzliches Dankeschön gesagt!

So wurden von den Oberlausitz-Kliniken drei Europalletten mit medizinischem Material zur Verfügung gestellt. Lausitzer Früchte aus Sohland spendierte eine Europalette mit Kindersäften. In der Bautzener Praxis von Dr. Sabine Balzer wurden diverse Sachen gesammelt und Medikamente beigesteuert - dies gilt ebenso für die Apotheken von Birgit Schleicher in Löbau.

Die für den Hilfstransport eingekauften Materialien in Höhe 11.700 Euro wurden vom Rotary Club Bautzen/Budyšin finanziert: Medikamente, Maissaatgut für 15 ha, Konserven, Küchengeräte (Teigknetmaschine, Fleischwolf, Vakuumiergerät) sowie Schlafsäcke/Isomatten.

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Pfarrer Michailo Horodyskyj, der für den St. Wolodymyr Fonds arbeitet, schrieb am Dienstag in der Karwoche u.a.: „Heute habe ich schon einiges an mehrere Familien aus Charkiw übergeben, die in unserer Pfarrei leben.“
 
Neben der Flüchtlingsarbeit vor Ort werden vom St. Wolodymyr Fonds weiterhin  Hilfstransporte in die Süd- und Ostukraine organisiert, vor allem mit diversen Nahrungsmitteln, Trinkwasser sowie medizinischen und hygienischen Materialien.

Eintägige Projekte für Mütter und deren Kinder sollen der psychologischen Hilfe dienen. Von Juni bis August werden in der Nähe von Lviv/Lemberg mehrtägige Ferienlager mit Flüchtlingskindern durchgeführt. Ein Zirkusprojekt der Evangelischen Jugend Sachsens wird Mitte Juni mehrere Tage in der Ukraine sein und auch das Ferienlager besuchen.
 
Wenn Sie diese Arbeit weiter finanziell unterstützen möchten, dann können Sie dies über das Vereinskonto des Ökumenischen Domladens Bautzen tun:
 
DE33 8509 0000 5626 2110 05 bei der Volksbank Dresden-Bautzen,
Zweck: St. Wolodymyr Fonds Lviv/Lemberg
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Spendenquittungen werden ausgestellt. Bis 300 € ist der Einzahlungsnachweis für das Finanzamt ausreichend.
 
Hoffen wir gemeinsam auf und beten wir für ein sofortiges Ende des unmenschlichen
Aggressionskrieges Russlands in der Ukraine,
 
im Namen des Vorstands und des Teams des Ökumenischen Domladens Bautzen,
 
Ihnen/Euch alles Gute, herzliche Grüße,
 
Peter-Paul Straube,
Vorsitzender
 

."pfingstwunder"

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alle reden
wirrwarr durcheinander
wildes kauderwelsch
ein einziges gebabel
keiner hört mehr zu
 
gottes geist jedoch
schafft stimmige stille
und im feuer des schweigens
ein verstehen springt über
das keine worte mehr braucht

Andreas Knapp




.Literaturcafé - Herzliche Einladung

Wir freuen uns sehr, dass wir Sie zu einem nächsten Literaturcafé einladen können. Es wird nach langer Zeit wieder in unserem Ökumenischen Domladen stattfinden können, der ja für solche Veranstaltungen bestens geeignet ist.
 
Die Lesung am Freitag, den 10. Juni, 18:30 Uhr trägt den Titel des gleichnamigen Buchs von Heidrun Nikol: „Was sie waren, sind wir: Meisterinnen des Lebens - Biografische Eindrücke bemerkenswerter Frauen“.

Heidrun Nikol widmet sich in ihrem Buch neun Biografien von Frauen, die zwischen dem 17. Und dem 21. Jahrhundert lebten, manche von ihnen in der Oberlausitz, manche in ganz anderen Regionen Deutschlands.

Für das Literaturcafé stellt Heidrun Nikol davon zwei Personen in den Mittelpunkt: die sorbische Publizistin und Widerstandskämpferin Maria Grollmuß und Maria-Beate von Loeben, Anglistin und Tochter des letzten Besitzers von Schloß Kuppritz.

Die Autorin schreibt in einem Begleittext:
„Aus ihren Schicksalen leuchtet menschliche Großartigkeit im Alltäglichen und im Aufgezwungenen. In den dunkelsten Momenten ihres Lebens wuchsen sie über sich selbst hinaus. Das ist das zu Bewahrende, das Außergewöhnliche.“

Am Abend liest aus diesem Buch Simone Menzel.

Das Buch kann am Abend erworben und signiert werden.

Eintritt frei – Spende erbeten.


.Filmabend im Domladen

am Montag, den 16.05.2022, um 19 Uhr findet im Ökumenischen Domladen der nächste Filmabend statt: Bis zum Horizont, dann links.

Dieser Spielfilm ist eine deutsche Filmkomödie von Bernd Böhlich aus dem Jahr 2012.

Einige Bewohner der Seniorenresidenz Abendstern sind mit ihrem Dasein unzufrieden. Als die Senioren einen Rundflug mit einem historischen Flugzeug machen, entführen sie die Maschine und fordern, bis zum Mittelmeer zu fliegen. Anfangs sind einige Insassen gegen die Entführung, doch eine Abstimmung erhält eine Mehrheit für den Mittelmeerflug. Auf dem Flughafen Wien fordern die Insassen Kraftstoff und Lebensmittel. Der junge Copilot darf die Maschine über die Alpen steuern. Die Senioren blicken staunend auf die grandiose Bergwelt. Als die Piloten Musik in der Kabine spielen, beginnen die Passagiere zu tanzen …

U.a. mit Otto Sander, Angelica Domröse, Anna Maria Mühe und der Bautzenerin  Gabriela Maria Schmeide - eine prominent besetzte Komödie zu einem ernsten Thema, die bei aller guten Laune ein bisschen wehmütig ist.

Ein Film, den man nicht verpassen solle – herzliche Einladung

Der Eintritt ist frei - um eine Spende wird gebeten.


.Literaturcafé - Herzliche Einladung

Wir freuen uns sehr, dass wir nach langer Pause wieder zum Literaturcafé einladen können. Am Freitag, 13. Mai werden wir mehrere Gäste begrüßen:

der Museumspädagoge am Stadtmuseum Bautzen und Allrounder Ulrich Schollmeyer wird in der Rolle des Kantors August Bergt auftreten.

August Bergt, vor reichlich 250 Jahren in Oederan geboren und vor 185 Jahren in Bautzen verstorben, war nicht nur Organist am Dom St. Petri. Als Musiklehrer am Lehrerseminar bildete er die Lehrer-Kantoren der Oberlausitz aus. In lockerer Form verrät er in einem fiktiven Briefwechsel alles, was ein junger Dorfschulmeister wissen musste, um auch als Kantor erfolgreich zu sein.

Ulrich Schollmeyer ist bekannt für seine kurzweiligen Auftritte, oft auch kostümiert. Er wird aus diesem Briefwechsel lesen.

Bergts beigelegte Notenbeispiele werden während der Lesung vom Consonare-Bläserkreis und Gästen unter Leitung von Evelyn Fiebiger aufgeführt.
 
Sie sind sehr herzlich zu diesem Abend in den Petri-Saal des Kirchgemeindehauses am Stadtwall 12 eingeladen.
 
Auf ein Wiedersehen im Literaturcafé freut sich und grüßt Sie sehr herzlich

Ihre Barbara Pohl



.Ukrainischer Bischof mahnt mehr Unterstützung durch Westeuropa an

Der griechisch-katholische Bischof von Lemberg, Wolodymyr Hruza, plädierte für mehr Unterstützung der Ukraine durch Westeuropa. Katholiken sollten ihren Regierungen die Wahrheit des "brutalen Mordens" beibringen und zum Handeln auffordern. Es sei zu wenig, sich betroffen und besorgt zu zeigen, sagte der Bischof im Interview mit der österreichischen "Kleinen Zeitung" (Ostersonntag). "Das hilft niemandem, der am Sterben ist. Die Menschen wollen gerettet werden. Es geht hier um Leben und Tod."

Jene im Westen, die der Ukraine etwa mit Verweis auf eine Unvereinbarkeit mit christlichem Glauben das Recht auf bewaffnete Gegenwehr absprechen, lade er ein, während der Bombenangriffe mit in die ukrainischen Bunker zu kommen oder zu den Gräbern, an denen Kinder um ihre Mütter weinen, sagte Hruza. "Wer sich nicht einmischt, der unterstützt die Mörder. Er billigt durch sein Schweigen ihre Untaten, wäscht sich die Hände in Unschuld wie Pilatus." Nötig sei Hilfe wie im biblischen Gleichnis vom Barmherzigen Samariter, der nicht am Verletzten vorbeiging - wozu auch Waffenlieferungen gehörten. Schließlich sei der Ukraine der Krieg aufgezwungen worden.

Als Priester versuche er, frei von Hass zu sein, verspüre jedoch "als Bürger eines Landes, das sich verteidigt, eine gesunde Aggression", bekannte Hruza. Wichtig sei dabei jedoch, "dass man auch im Krieg ein Mensch bleibt und nicht zum Mörder und Gewalttäter wird" - was viele ukrainische Soldaten bisher bezeugt hätten, indem sie russische Kriegsgefangene human behandelten. Immer müsse auch Vergebung Platz haben, wobei jedoch gelte: "Um jemandem vergeben zu können, sollte dieser seine Taten bereuen. Tut er das nicht, dann kann die Vergebung nicht wirken. Man kann nicht einseitig jemandem vergeben, der nichts davon hören will." (rom/KNA)

Quelle: katholisch.de



.Karfreitag 2022

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Danyil Horodyskyi (15 Jahre), 2022 (Lemberg/Bautzen)

Ihnen/Euch allen trotz allem gesegnete und Hoffnung stiftendende Ostern !


.Hilfstransport für die Sozialstiftung St. Wolodymyr Fonds in
Lviv/Lemberg in der Ukraine erfolgreich durchgeführt


Nach rund 22 Stunden und 1428 km Autobahnfahrt kamen Christian Herrmann und Thomas Rückert am Montagabend (11. April) wieder in Bautzen an. Am Palmsonntagabend waren sie gegen 21 Uhr mit einem Truck des Bautzener Theaters und 3,7 Tonnen Hilfsgütern (14 Europaletten) auf Tour an die ukrainische Grenze bei Krakovec gegangen - für diese großartige Kraftanstrengung sei den beiden von Herzen gedankt !

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Dieses Hilfsprojekt wurde angeregt vom Ökumenischen Domladen Bautzen e.V. und durchgeführt in Kooperation mit dem Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen/Budyšin – allen, die durch Geldzuwendungen und Sachspenden zum Gelingen des Projekts beigetragen haben, sei ein herzliches Dankeschön gesagt! So wurden von den Oberlausitz-Kliniken drei Europalletten mit medizinischem Material zur Verfügung gestellt. Lausitzer Früchte aus Sohland spendierte eine Europalette mit Kindersäften. In der Bautzener Praxis von Dr. Sabine Balzer wurden diverse Sachen gesammelt und Medikamente beigesteuert - dies gilt ebenso für die Apotheken von Birgit Schleicher in Löbau.

In der Woche davor war über vier Tage vom Bautzener Theater eine öffentliche Sammelstelle auf einer Probebühne eingerichtet worden. Verschiedene Materialien, die z.Z. in Lviv/Lemberg besonders dringend gebraucht werden, wurden von vielen Bürgerinnen und Bürgern abgegeben:
 
Schlafsäcke, Matten, Konserven, Nüsse, Trockenfrüchte, Hygieneartikel etc. – auch dafür ein großes Dankeschön. Einige Kleidungsstücke wurden in Bautzen an Flüchtlinge weiter-gegeben.

Die für den Hilfstransport eingekauften Materialien in Höhe 11.700 Euro wurden vom Rotary Club Bautzen/Budyšin finanziert: Medikamente, Maissaatgut für 15 ha, Konserven, Küchengeräte (Teigknetmaschine, Fleischwolf, Vakuumiergerät) sowie Schlafsäcke/Isomatten.

… auf der Probebühne im Deutsch-Sorbischen Volkstheater in Bautzen/Budyšin

 
Ein Bild, das Text, drinnen, Elemente, zugemüllt enthält.  Ein Bild, das drinnen, zugemüllt, mehrere enthält.

 … am Freitagabend wurde alles mit Hilfe von Frauen und Männern der Bautzener Kolpingfamilie auf Europaletten verpackt und verladen …

 Ein Bild, das Text, drinnen, Boden enthält.  Ein Bild, das Text enthält.

 … von Truck zu Truck per Hubwagen an der polnisch-ukrainischen Grenze …

 Ein Bild, das Text, LKW, draußen, Himmel enthält.  Ein Bild, das Text, draußen enthält.

 … das Umladen gemeinsam geschafft …

 
Ein Bild, das Himmel, draußen, Gras enthält.
  Ein Bild, das Text, Weg, Szene, Straße enthält.

 … vielen Dank aus der Ukraine …

 
Ein Bild, das Text, Tisch, drinnen, Wand enthält.
  Ein Bild, das Text, Person, Tisch, Wand enthält.

 

 Pfarrer Michailo Horodyskyj, der für den St. Wolodymyr Fonds arbeitet, schrieb am Dienstag in der Karwoche u.a.: „Heute habe ich schon einiges an mehrere Familien aus Charkiw  übergeben, die in unserer Pfarrei leben.“
 
13.04. 2022 P.-P. Straube



.Benefizveranstaltung für die Arbeit des St. Wolodymyr Fonds

Am 2. April 2022 findet um 17 Uhr im Bautzener St. Petri Dom eine Benefizveranstaltung für die Arbeit des St. Wolodymyr Fonds statt.

Das Thema lautet: Von Liebe und Frieden. Musik und Texte. Leitung: KMD Michael Vetter

Plakat zur Veröffentlichung: hier



.Spenden

Sehr geehrte, liebe Spenderinnen und Spender

Russland führt weiter Krieg in der Ukraine - das ist mehr als abscheulich und verurteilungswürdig, eigentlich unvorstellbar und einfach nur schrecklich.

In der westukrainischen Stadt Lviv/Lemberg versucht die Sozialstiftung „St. Wolodymyr Fonds“ der ukrainisch-katholischen Kirche in diesen Zeiten insbesondere Flüchtlingen und vom Krieg geschädigten Menschen zu helfen. Der Ökumenische Domladen Bautzen e.V. hat vor einem Monat einen Spendenaufruf für die Arbeit der Stiftung gestartet.

Wir sind sehr dankbar, dass inzwischen mehr als 115000 € zusammengekommen sind - diese wurden der Sozialstiftung St. Wolodymyr Fonds in Lviv/Lemberg für deren Arbeit zu Verfügung gestellt. Darunter befinden sich rund  360 Einzelspenden von 10 bis 6000 €.

Zwei Benefizkonzerte in der Bautzener Stadt Halle Krone  (hier über Youtube ansehen), angeregt und organisiert durch das Sorbische Nationalensemble Bautzen, erbrachten 13900 €.

Der Rotary-Club Bautzen-Budyšin hat 10000 € beigesteuert. Viele haben nicht nur gespendet, sondern den Spendenaufruf geteilt oder auf ihre Homepages gestellt - auch dafür herzlichen Dank! Außerdem wurden uns immer wieder Sachspenden angeboten, die wir an andere Organisationen weitergeleitet haben.


aaaIhor Matushewskyy, der Direktor der Stiftung, schrieb in dieser Woche: „Mit Eurer großartigen Unterstützung konnten wir in den letzten Wochen vielen Menschen helfen. So betreuen wir Flüchtlinge, die am Bahnhof in Lviv/Lemberg ankommen und von da aus weiterreisen oder in der Stadt und Region bleiben wollen, insbesondere durch Bereitstellung von Essen und Trinken sowie medizinischer oder sozialer Unterstützung. Weiter organisieren wir Hilfstransporte nach Kiew sowie in die Süd- und Ostukraine, vor allem mit diversen Nahrungsmitteln, Trinkwasser sowie medizinischen und hygienischen Materialien.“

Wir vom Ökumenischen Domladen e.V. haben uns jetzt entschieden, einen Hilfstransport nach Lviv/Lemberg zu organisieren, weil dort Nahrungsmittel und verschiedene Utensilien immer knapper werden. Deshalb wollen wir vor allem länger haltbare Konserven, Medizin und medizinische und Hygieneartikel sowie Schlafsäcke und Matten in die Ukraine bringen, die wir überwiegend über den Großhandel beziehen.

Wenn Sie diese Arbeit weiter finanziell unterstützen möchten, dann können Sie dies über das Vereinskonto des Ökumenischen Domladens Bautzen tun:

DE33 8509 0000 5626 2110 05 bei der Volksbank Dresden-Bautzen,
Zweck: St. Wolodymyr Fonds Lviv/Lemberg

Spendenquittungen werden ab 300 € ausgestellt. Bis 300 € ist der Einzahlungsnachweis für das Finanzamt ausreichend.

Ihnen/Euch alles Gute,

hoffen wir gemeinsam auf und beten wir für ein sofortiges Ende des unmenschlichen Aggressionskrieges Russlands in der Ukraine,

im Namen des Vorstands und des Teams des Ökumenischen Domladens Bautzen,

Ihr

Peter-Paul Straube
Vorsitzender


.Spendenaufruf für die Ukraine
 

Sehr geehrte Damen und Herren! Russland führt Krieg in der Ukraine. In der westukrainischen Stadt Lviv/Lemberg versucht die Sozialstiftung „St. Wolodymyr Fonds“ der ukrainisch-katholischen Kirche in diesen Zeiten insbesondere Flüchtlingen und vom Krieg geschädigten Menschen zu helfen. Wenn Sie diese Arbeit unterstützen möchten, können Sie dies über das Vereinskonto des Ökumenischen Domladens Bautzen tun:

DE33 8509 0000 5626 2110 05 bei der Volksbank Dresden-Bautzen,
Zweck: St. Wolodymyr Fonds Lviv/Lemberg
.

Spendenquittungen werden ausgestellt - die Spenden werden direkt auf ein Konto der Stiftung in Polen weitergeleitet.

Wir bitten um freundliche Beachtung und ggf. Veröffentlichung unseres Spendenaufrufs. Dieser kann gern auch weitergeleitet werden.

Danke und beste Grüße - bleiben Sie behütet -

in großer Traurigkeit

Peter-Paul Straube, Vorsitzender

+49 160 98521885


.Ökumenisches Fastenzeitseminar im Bildungsgut Schmochtitz St. Benno: „Miteinander im Durcheinander“ in Kirche und Gesellschaft
 

7.3.2022 19.30 Uhr - „Miteinander die Welt retten“
Referenten: Gerd Lippold, Staatssekretär des Sächsischen Staatsministeriums für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft, Thomas Hörtinger, Leiter Kraftwerke / Assetmanagement der Lausitz Energie Kraftwerke AG, Alexander Hilse, Gründer der „Fridays for Future“-Bewegung in Görlitz und Zittau.



."In Gedanken sind wir bei unseren Freunden"
 

Enge Freundschaften verbinden Peter-Paul Straube aus Bautzen, den langjährigen Chef des Benno-Hauses, mit der Ukraine. Die Invasion Russlands verurteilt er scharf.

Bis zuletzt hat Peter-Paul Straube auf eine friedliche Lösung des Konflikts zwischen der Ukraine und Russland gehofft. Doch nun berichten seine Bekannten bei Telefonaten bereits von russischen Luftangriffen und flüchtenden Menschen. Im Gespräch mit Sächsische.de erzählt der Bautzener und langjährige Leiter des Bischof-Benno-Hauses Schmochtitz, was ihn derzeit bewegt.

Mit großer Sorge schauen wir Richtung Osten, in der Nacht hat Russland mit der Invasion der Ukraine begonnen. Was bewegt Sie bei diesen Nachrichten?
Ich hatte schon seit der Rede Wladimir Putins mit seiner Anerkennung der sogenannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk in der Ostukraine sowie seiner Verneinung der staatlichen Existenz und Souveränität der Ukraine an sich große Bauchschmerzen. Jetzt zeigen die ersten Bilder heftige Explosionen in den ukrainischen Städten. Der ukrainische Präsident Selenskyj ruft den Kriegszustand aus. Ich hatte die Hoffnung, dass es friedlich bleibt. Die aktuellen Bilder machen mich fassungslos. Die Invasion ist scharf zu verurteilen.

Was verbindet Sie mit der Ukraine?

Wir haben dort viele Freunde, besonders im westlichen Teil. Ich habe in den letzten Tagen immer wieder überlegt: Warum macht Putin das – und was kann ich unseren Freunden sagen? Die aktuelle Situation ist so betrüblich, vor allem, wenn man Familien kennt, wenn man weiß, wie sie wohnen und wie sie sich für ihr Land engagieren.

Was hören Sie aktuell von Ihren Bekannten?

Wir haben kurz telefoniert. In Lviv/Lemberg ist es ruhig, ein Freund bereitet in einem Lager die Unterstützung für Soldaten vor. Der Flughafen ist noch geöffnet, Menschen flüchten auf die Dörfer. Russland greift aus der Luft an – marschiert noch nicht ein. So ist ein kurzer Zwischenstand.

Sie sprechen von Freunden. Wie kam es zu den Kontakten in die Ukraine?

Seit Mitte der 1990er Jahre haben wir im Benno-Haus in Schmochtitz jährlich Osteuropa-Seminare und Europa-Akademien angeboten – mit Teilnehmern aus Ungarn, Bulgarien, Litauen, Rumänien, Weißrussland, der Ukraine, Polen oder Tschechien. Aus der Anfangszeit ist mir eine Frau in besonderer Erinnerung, mit der ich heute noch Kontakt habe. Lesya K. erzählte von ihrer Familie, die unter der Sowjetherrschaft in den 1940er Jahren von Lemberg nach Sibirien verschleppt wurde. So hat man unter Stalin versucht, die ukrainische Intelligenz kaputt zu machen. Sie gehört, wie die meisten anderen Seminar-Teilnehmer aus der Ukraine, zur ukrainisch-katholischen Kirche.

"Ich hatte die Chance, die Ukraine authentisch zu erleben"

Was ist das Besondere daran?

Diese mit Rom unierte Kirche ist in der Öffentlichkeit wenig bekannt, obwohl sie Millionen Mitglieder hat. In der Zeit der kommunistischen Sowjetunion bis 1989/90 wurde sie verfolgt, sie durfte keine eigenen Gemeinden haben. All diese Begegnungen haben mich immer wieder tief beeindruckt, so dass es nicht nur bei der Organisation von Seminaren in Schmochtitz blieb.

Sondern?
Wir haben Studienreisen nach Osteuropa durchgeführt und Menschen vor Ort getroffen. Ich hatte die Chance, die Ukraine ganz authentisch bei meinen rund 15 Reisen in den vergangenen 20 Jahren zu erleben. Wir haben mitbekommen, wie sich dieses Land entwickelt hat, in dem es multikulturelles und religiöses Leben über Jahrhunderte gab.

Und das Putin als Wiege Russlands bezeichnet ...
Nun, die Kiewer Rus ist quasi die Wiege Russlands, von Belarus und der Ukraine. Die Ukrainer haben bis 1991 überwiegend in unterschiedlichen Abhängigkeiten gelebt. Im 19. Jahrhundert gab es erstmals eine starke Nationalbewegung und nach dem Ersten Weltkrieg kurzzeitig einen ukrainischen Nationalstaat. Ab 1922 wurde das Land ukrainische Sowjetrepublik, wo viele Menschen ihre Sprache oder ihre Religion nicht mehr offen und frei pflegen konnten. Die große Hungersnot 1932/33 in der Folge der Zerstörung der Landwirtschaft und des Dorfes durch die erzwungene Kollektivierung in der Sowjetunion – auch Holodomor genannt – forderte allein in der Ukraine 3,5 Millionen Opfer.

"Hoffe noch auf einen Weg zu einem Friedensbündnis"

Am 1. Dezember 1991 entschieden sich die Ukrainer mit 90 Prozent für ihre Unabhängigkeit.

Richtig, zu dieser staatlichen Unabhängigkeit muss man sagen, dass die Ukrainer bei allen Schwierigkeiten ihre Regierungen seitdem immer demokratisch gewählt haben. Sicher gibt es politische Schwierigkeiten, nicht selten Korruption, viele Menschen leben in wirklicher Armut. Aber auch die orangene Revolution 2004 war eine Basisbewegung, 2014 kam es zu den Maidan-Protesten und zur Annexion der Krim durch Russland. Die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen prorussischen Separatisten und dem ukrainischen Militär haben schon etwa 14.000 Tote gefordert.

Wie hätte aus Ihrer Sicht ein Konflikt verhindert werden können?
Ich hätte mir nach 1990 eine europäische Sicherheitsarchitektur mit einer stärkeren und gezielteren Einbindung Russlands gewünscht. Ob das Russland gewollt hätte, wissen wir nicht. Ich denke und hoffe aber, dass auch heute noch ein Weg für ein solches Friedensbündnis gefunden werden kann.

"Ein Freund bat uns, dass der Westen nicht schweigen darf"

Was kann man für die Menschen vor Ort tun?

Über Benefizkonzerte, so mit der Band Silbermond, oder Spendenaktionen, wie mit dem Rotary-Club Bautzen-Budyšin, unterstützen wir schon seit Jahren die Menschen vor Ort. Wir arbeiten hauptsächlich mit dem Wolodymyr Fonds in Lviv/Lemberg zusammen. Diese Stiftung der ukrainisch-katholischen Kirche kümmert sich um sozial Schwache, Kinder, Gefangene und in den letzten Jahren immer mehr um Flüchtlinge, die aus der Ostukraine ohne alles kommen, deren Häuser teils zerbombt sind. Wer mehr wissen möchte, kann sich entweder an den Ökumenischen Domladen in Bautzen wenden oder gern zum Friedensgebet am Freitag in den Dom kommen. Dabei wollen wir besonders an die Ukraine denken.

Bleibt nur die Hoffnung auf Frieden?
Ich möchte vor allem die Hoffnung nicht aufgeben, dass weitere diplomatische Bemühungen, aber auch die Wirtschaftssanktionen die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine nicht weiter eskalieren lassen. In Gedanken sind wir bei unseren Freunden. Bei unserem letzten Mail-Kontakt diese Woche bat uns ein Freund, dass der Westen nicht schweigen darf. Andernfalls habe er die Furcht, dass es einen langen Krieg geben werde, der sich von der Ukraine auf andere Länder ausbreite. Auch deshalb müssen wir mit mehr als in Sorge Richtung Osten schauen.

Ökumenisches Friedensgebet am 25. Februar, 18 Uhr, im Bautzener Dom.



.Ökumenisches Friedensgebet
 

Ökumenisches Friedensgebet in der Frauenkirche am Donnerstag, 24. Februar, 18 Uhr in Dresden

Mit einem ökumenischen Friedensgebet am Donnerstag, 24. Februar, um 18 Uhr reagieren Dresdner Innenstadtkirchen auf die besorgniserregende Situation in der Ukraine.

Die Lage in der Ukraine hat sich dramatisch zugespitzt. Zum ersten Mal seit mehr als 20 Jahren hat ein Krieg in Europa begonnen. Aus diesem Grund laden Vertreterinnen und Vertreter der Dresdner Innenstadtkirchen zu einem ökumenischen Friedensgebet in die Frauenkirche ein. Alle, denen die Bewahrung des Friedens am Herzen liegt, sind herzlich willkommen.

„Wenn die Worte schweigen und nur noch die Waffen sprechen, ist das immer eine moralische Niederlage des Menschen“, erklärt Frauenkirchenpfarrer Markus Engelhardt. „Das Gebet ist keine Flucht aus schwieriger Lage in die Innerlichkeit. Im Gegenteil: Mit wachem Geist und offenen Augen nennen wir im Gebet die schwierigen Dinge beim Namen und bringen sie vor Gott. Händefalten ist daher das Gegenteil von Die-Hände-in-den-Schoß-legen. Die Welt ins Gebet nehmen ist eine eminent politische Tat“, so der Frauenkirchenpfarrer.

Eingebunden sind ökumenische Partner wie das Ökumenische Informationszentrum e.V. (ÖIZ), die Johannes-Kreuz-Lukas-Kirchgemeinde, die katholische Kathedrale und die Reformierte Gemeinde. Zudem wirken Mitglieder der Ukrainisch-katholischen Gemeinde mit. Auch Bischof Heinrich Timmerevers und Landesbischof Tobias Bilz werden sich an dem Friedensgebet beteiligen.


.Ökumenisches Fastenzeitseminar im Bildungsgut Schmochtitz St. Benno: „Miteinander im Durcheinander“ in Kirche und Gesellschaft
 

7.3.2022, 19.30 Uhr:
„Miteinander die Welt retten“
Referenten: Gerd Lippold, Staatssekretär des Sächsischen Staatsministeriums für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft, Thomas Hörtinger, Leiter Kraftwerke/Assetmanagement der Lausitz Energie Kraftwerke AG, Alexander Hilse, Gründer der „Fridays for Future“-Bewegung in Görlitz und Zittau

14.3.2022, 19.30 Uhr:
„Miteinander die Kirche im Dorf lassen“
Referenten: Gisela Pallas, Bürgermeisterin a. D. von Demitz-Thumitz, Thomas Zschornak, Bürgermeister von Nebelschütz

21.3.2022, 19.30 Uhr:
„Miteinander an Gott glauben“
Referenten: Esther Hirsch und Osman Örs, beide vom „House of One“ in Berlin

28.3.2022, 19.30 Uhr:
Abschluss-Filmabend

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Die Veranstaltungsreihe findet unter Beachtung der jeweils gültigen Hygieneregeln statt, die unter www.bildungsgut-schmochtitz.de/hygiene abrufbar sind. Alternativ werden die Abende als Livestream über den YouTube-Kanal des Bildungsguts Schmochtitz angeboten.

Das Ökumenische Fastenzeitseminar wird vom Evangelischen-Lutherischen Kirchenbezirk Bautzen-Kamenz, dem Dekanat Bautzen, dem Cyrill-Methodius-Verein sowie dem Bildungsgut Schmochtitz Sankt Benno veranstaltet.


.Frauen stören. Und ohne sie hat Kirche keine Zukunft
 

Die Katholische Akademie Dresden lädt in Kooperation mit dem Ökumenischen Domladen Bautzen am Montag, 21. März, 19.30 Uhr, in das Dresdener Haus der Kathedrale, Schloßstr. 24, zu Vortrag und Gespräch mit Schwester Dr. Katharina Ganz ein:

Diakoninnen, Priesterinnen und Bischöfinnen in der katholischen Kirche – Schwester Dr. Katharina Ganz, Generaloberin der Oberzeller Franziskanerinnen bei Würzburg, möchte die Weihe von Frauen weltweit anstoßen und hat auch Papst Franziskus im Mai 2019 bei einer Konferenz von 850 Generaloberinnen in Rom gefragt, wie er die "Frauenfrage" in der Katholischen Kirche lösen möchte. Er sagte ihr: "Wir sind doch katholisch. Wir müssen die Offenbarung respektieren. Aber wenn eine von Ihnen eine andere Kirche gründen will …".

Beim Abschlussgottesdienst des Ökumenischen Kirchentages 2021 in Frankfurt/Main predigte Sr. Katharina zusammen mit einer methodistischen Pfarrerin. Sie ist Beraterin der Deutschen Bischofskonferenz in deren Pastoralkommission und des Synodalen Weges.

Katharina Ganz hat sich in den Diskussionen um die Rolle der Frauen in der katholischen Kirche pointiert und unerschrocken geäußert:

„Frauen stören produktiv das System einer Institution, die zutiefst klerikal und männerbündisch geprägt ist.“

Dabei stellt sie klar, dass diese ihren unschätzbaren Beitrag für das Leben und Miteinander heutzutage nur dann glaubhaft vermitteln kann, wenn ihre Strukturen, die Verteilung von Macht, der Umgang mit den eigenen Mitgliedern und Ressourcen dem Geist Jesu Christi entsprechen.

Herzliche Einladung!


.Information
 

Nach Weihnachtspause und Renovierung hat seit heute der ÖDL wieder geöffnet (mit 2 G und Kontakterfassung) – bis Ende Februar nur donnerstags 10 bis 12 und 14 bis 18 Uhr, ab März dann auch wieder dienstags von 14 bis 18 Uhr.




 



 


.Hilfe für die Ukraine

Spendenkonto:
DE33.8509
.0000.5626.2110.05
Volksbank Dresden-Bautzen,

Zweck:
St. Wolodymyr Fonds
Lviv/Lemberg

Spendenquittungen werden ab 300 € ausgestellt.

Bis 300 € ist der Einzahlungsnachweis für das Finanzamt ausreichend.

Spendenaufruf

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Der Vorstand des
Ökumenischen
Domladen e.V.