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Ökumenischer
Domladen Bautzen e.V. . Aktuelles
(Bautzen
21.8.2026) Anfang August 2026 war ich mit einem Hilfstransport
des Ökumenischen Domladens Bautzen e.V. in Lviv in der
Ukraine. Dort traf ich u.a. eine Ärztin, die sich medizinisch
und sozial um im Austausch aus Russland freigelassene
ukrainische Soldaten kümmert. Ich
kenne sie seit mehreren Jahren und habe sie am 3. August 2026
in Lemberg getroffen. Sie erzählte mir vom Soldaten Olexandr
Tymoshchuk, der drei Jahre unter menschenunwürdigen und
völkerrechtswidrigen Bedingungen in russischer Gefangenschaft
war, und übergab mir seinen Bericht. Olexandr Tymoshchuk bittet ausdrücklich darum, so die Ärztin, diesen Bericht und somit sein Schicksal der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Peter-Paul Straube Bericht
Olexandr Tymoshchuk hier
im
Rahmen des Themenjahres TACHELES
- Jahr der jüdischen Kultur 2026 in Sachsen Der
Leipziger Autor Küf Kaufmann, Vorsitzender der
israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig und
Präsidiumsmitglied des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden
in Sachsen, gestaltet die Lesung mit von ihm verfassten
Gedichten, Gedanken und Erzählungen über einen Sehnsuchtsort
der Juden weltweit. Im
Verlauf der Veranstaltung gibt Kaufmann dem Zuhörer die
Möglichkeit, mit ihm in die Seele des Judentums einzusteigen,
mit ihm zu fühlen, ja, vielleicht sogar zu verstehen. Sie sind seit fast 30 Jahren im In- und Ausland unterwegs, um „HÖRizonte“ zu öffnen. Thomas Kempe (sax, didgeridoo, baglama, git, flute, perc), Andreas Schemmel (drums, didgeridoo, perc) und Thomas Feist (keyb, synth) erkunden in klangPROJEKT sensibel tonale Räume, harmonische Schichten und rhythmische Konstruktionen in freier Improvisation. Dr.
Thomas Feist ist Mitglied des Trios und gleichzeitig
Beauftragter der Staatsregierung für das jüdische Leben in
Sachsen. Herzliche Einladung. Aulakonzert "Reise nach Jerusalem": Paul Kaufmann liest - Klangprojekt musiziert. Ort:
Schiller-Gymnasium
Bautzen, Schilleranlagen 2, Bautzen. Wann:
Sonntag, 6. September 2026, 17 Uhr Einlass bereits 16 Uhr mit Einladung zum Kuchenbasar Der Eintritt ist frei - Spenden erbeten
Reuschenbach ist Politikwissenschaftlerin und beschäftigt sich unter anderem mit Parteien, Wahlen, Demokratie und politischer Kommunikation. Sie ist eine gefragte Gesprächspartnerin in öffentlichen Debatten und Medien. Seit Dezember 2025 lehrt sie als Senior Lecturer für Sozialwissenschaften an der Universität Hamburg. Gemeinsam mit dem Deutschlandfunk-Journalisten Korbinian Frenzel hat sie das Buch „Defekte Debatten. Warum wir als Gesellschaft besser streiten müssen“ veröffentlicht. Die Wissenschaftlerin ist einem breiten Publikum aus politischen Fernsehformaten wie den „Tagesthemen“, „Maybrit Illner“ und „Hart aber fair“ bekannt, in denen sie aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen einordnet. Das Thema von Julia Reuschenbach könnte kaum aktueller sein. Politische Diskussionen werden schärfer, soziale Medien beschleunigen Auseinandersetzungen und immer häufiger scheint die Frage wichtiger zu sein, wer recht hat, als was richtig ist. Gleichzeitig entsteht leicht der Eindruck einer Gesellschaft, die nur noch aus unversöhnlichen Lagern besteht. Seit November 2022 bringen „Bautzen gemeinsam“ und der Ökumenische Domladen Bautzen e.V. mit den Bautzener Reden regelmäßig Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft in den Dom St. Petri. Die Reihe ist überparteilich und versteht sich als Forum für gesellschaftlich-politische Orientierung, Austausch und Verständigung. Der Ort ist dabei bewußt gewählt. Der Dom St. Petri steht wie kaum ein anderer Ort in Bautzen für das Zusammenleben unterschiedlicher Traditionen und Konfessionen. Protestanten und Katholiken teilen sich den Kirchenraum, Deutsche und Sorben prägen seit Jahrhunderten gemeinsam die Stadt. Die Bautzener Reden wollen an diese Tradition des Miteinanders anknüpfen: Nicht die Einigkeit in allen Fragen ist das Ziel, sondern der respektvolle Umgang mit unterschiedlichen Überzeugungen. Mit Julia Reuschenbach findet nun die 35. Bautzener Rede statt. Am 9. Oktober 2026 folgt Thomas de Maizière, Bundesminister a. D. Sein Thema: "Was ist eigentlich los in Deutschland - wer sind wir in Ost und West?". Am 6. November 2026 ist Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, zur 37. Bautzener Rede zu Gast. Wann: 4. September 2026 - 19 Uhr Ort: Dom St. Petri Bautzen Der Eintritt ist kostenlos.
„Migration
zwischen Mut und Mythen“ lautet der Titel einer Veranstaltung
am Dienstag, 01. September 2026, um 19.00 Uhr im Ökumenischen
Domladen Bautzen, An den Fleischbänken 5, zu welcher der
Domladen gemeinsam mit Willkommen in Bautzen e.V. einlädt. „Kein
Mensch verdient billige Etiketten wegen seiner Meinung“, sagt
Pater Retschke, „aber ich möchte zuhören, besser verstehen und
zeigen, warum es uns so wichtig ist, Menschen nach ihrer
Ankunft hier zu begleiten. Dienstag, 1. September 2026, 19-20.30 Uhr im Domladen. Moderation: Fabian Retschke SJ, Advocacy Officer. Herzliche
Einladung
es
liest der Autor Wolfgang Rögner, Coswig
Friedhelm
Gast & Mario Fritzsche singen Lieder, die bewegen Am
Montag, den 8. Juni 2026, laden wir Sie um 19 Uhr
zu einem Lieder- und Chansonabend der besonderen Art in
ungezwungenem Ambiente in den Ökumenischen Domladen Bautzen,
An den Fleischbänken 5, ein. Termin:
Freitag, 8. Juni 2026, 19 Uhr
Sein
Vortrag trägt den Titel „Wenn Russland gewinnt“ und
widmet sich einer Frage, die angesichts des anhaltenden
Krieges in der Ukraine und der wachsenden
sicherheitspolitischen Spannungen in Europa aktueller kaum
sein könnte.
In ihrem aktuellen Buch „Fabelland“ untersucht sie die Nachwirkungen der deutschen Teilung, die Umbrüche nach 1989 und die bis heute spürbaren Spannungen zwischen Ost und West.
Ines Geipel, 1960 in Dresden geboren, war in der
DDR-Leistungssportlerin und selbst vom staatlichen
Dopingsystem betroffen. 1989 floh sie in die Bundesrepublik
und studierte anschließend Philosophie und Soziologie. Seit
den 1990er Jahren prägt sie als Autorin und Wissenschaftlerin
die Debatten über deutsche Gewaltgeschichte,
Diktaturerfahrungen und Erinnerungskultur. Von
2001 bis 2025 war sie Professorin an der Hochschule für
Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Für ihr Engagement
wurde sie unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz sowie dem
Lessing-Preis für Kritik ausgezeichnet.
Am
9. April jährt sich der Tag der Hinrichtung Dietrich
Bonhoeffers im KZ-Flossenbürg zum 81. Mal. Es ist auch
abseits der runden Gedenktage sehr lohnend, sich mit dem
literarischen Nachlass des evangelischen Theologen und eines
der bekanntesten Vertreter der Bekennenden Kirche zu
beschäftigen. Zu
Gast ist Rainer Kolodzie, Kamenz. Rainer
Kolodzie, der hauptberuflich in Bautzen und Umgebung als
Architekt beim Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien - und
Baumanagement und ehrenamtlich seit vielen Jahren u.a. als
Lektor in Kirchgemeinden des Kamenzer Raumes tätig ist, wird
uns an dem Abend einen Einblick in die Vielfalt der erhaltenen
Aufzeichnungen Bonhoeffers geben. Es
erwarten uns messerscharfe Analysen des Zustands der
Gesellschaft, lyrische Aufschreie voll beklemmender
Sprachgewalt und Belege eines unerschütterlichen Glaubens. Der Eintritt ist kostenlos - wir bitten um eine Spende.
Zu Gast ist Andreas Knapp. Er liest aus dem gemeinsam mit Melanie Wolfers geschriebenen Buch Atlas der unbegangenen Wege - Eine Reise zu dir selbst. Beide Autoren verbinden in ihrem Buch persönliche Erfahrungen mit grundsätzlichen Überlegungen und Fragen zur Selbstreflexion, die in Kurswechseln münden können. Dieses Buch ist für die Navigation auf bisher unbegangenen Wegen zu gebrauchen. Reisewarnung des Inwärtigen Amtes: Wenn dieses Buch Sie mitnimmt, kommen Sie anders zurück. Beide kennen große Umbrüche: sie brachen ihre jeweils prestigeträchtigen Karrieren ab und wagten Neuanfänge: Melanie Wolfers trat in die internationale Ordensgemeinschaft der Salvatorianerinnen in Österreich ein und ist seit 25 Jahren in der Bildungs- und Beratungsarbeit tätig. Seit 2024 ist u.a. sie als Gastgeberin und Moderatorin in der ZDF-Sendung „die letzte Bank“ zu erleben. Andreas
Knapp schloss sich der Gemeinschaft der Kleinen Brüder vom
Evangelium an. Nach weltweiten Stationen gründete er 2005 im
Plattenbaugebiet Leipzig-Grünau eine neue Bruderschaft. Die
"Mönch-WG" ist eine normale Wohnung im Block, die er sich
gemeinsam mit 3 Ordensbrüdern teilt und somit Tür an Tür mit
all den Leuten im Problembezirk Leipzig-Grünau lebt und tätig
ist.
„Als die Veranstaltungsreihe im November 2022 begonnen hat, hätten wir nicht daran geglaubt, dass wir im Januar 2026 hier im Dom St. Petri stehen und sagen: Diesen Freitag laden wir zur Bautzener Rede Nummer 30 ein“, sagt Christian Tiede von der Initiative „Bautzen gemeinsam“. An die Anfänge der Reihe erinnert Peter-Paul Straube: „Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) war unser erster Redner. Sein Credo ‚Wir müssen reden! Ein Lob aufs Zuhören, Umdenken und Machen.‘ ist bis heute das Motto der inzwischen beliebten Veranstaltungsreihe.“ Ziel der Bautzener Reden ist es, gesellschaftlich relevante Themen zu bündeln und gemeinsam der Frage nachzugehen, wie wir in Deutschland künftig zusammenleben wollen – und wo Chancen bestehen, Dinge zu verändern oder weiterzuentwickeln. Die Initiative „Bautzen gemeinsam“ greift dabei bewusst brennende Fragen aus Politik, Wirtschaft, Klimawandel und Künstlicher Intelligenz auf, um Denkanstöße zu geben und unterschiedliche Perspektiven im Dom St. Petri sichtbar zu machen. Der Blick reicht dabei immer wieder über regionale und nationale Grenzen hinaus. Zu den Gästen der vergangenen Jahre zählten unter anderem die Osteuropa-Expertin Sabine Adler, die zur Lage der Ukraine drei Jahre nach dem russischen Angriff sprach, Claudia Major mit ihrem Vortrag „Europäische Sicherheit neu denken – auf dem Weg zum Frieden“, Irina Scherbakowa, Mitgründerin der Menschenrechtsorganisation Memorial (Friedensnobelpreis 2022), zum Thema „Der lange Schatten des Stalinismus. Russland 2025“, sowie die deutsch-amerikanische Politikwissenschaftlerin Cathryn Clüver Ashbrook mit einer Analyse zu Donald Trumps Amerika und den Folgen für Europa. „Das Format dient dazu, aus einer Position des Ohnmachtsgefühls herauszukommen und den Diskurs in der Mitte der Gesellschaft zu stärken. Wir versuchen, aktuelle Impulse aufzunehmen, um damit auch Wissen weitergeben zu können“, sagt Katja Gerhardi. Die
Bautzener Reden finden monatlich statt – mit einer kurzen
Sommerpause und in der Regel im Dezember. Zwischen 100 und 300
Besucherinnen und Besucher nehmen an den Veranstaltungen teil.
Bei der Bautzener Rede mit dem Bundespräsidenten a. D. Joachim
Gauck kamen 550 Gäste in den Dom St. Petri. „Spannend ist,
dass etwa die Hälfte Stammgäste sind, die andere Hälfte mischt
sich aber immer wieder neu“, sagt Heinrich Schleppers. Das
Format finanziert sich inzwischen komplett aus Spenden und
durch Unterstützung regionaler Unternehmen. Viele Referenten
verzichten auch auf ihr Honorar. „Die Bautzener Reden gelten
als renommiertes, überparteiliches Diskursformat gelten. Wir
bekommen durch die Redner immer positive Rückmeldungen, dass
sie gern kommen – und auch alle gern wiederkommen würden“,
sagt Lothar Lange. Einige der Reden können übrigens als
Podcast nachgehört werden, manche Reden sind auch
verschriftlicht auf unserer Seite bautzen-gemeinsam.de zu
finden. Ausblick auf das Programm 2026 Den
Auftakt des Jahrgangs 2026 machte am 9. Januar Cathryn
Clüver Ashbrook. Am Freitag, dem 6. Februar, folgt der Jugend- und Generationsforscher Rüdiger Maas, der sich mit der politischen Lebenswirklichkeit junger Menschen auseinandersetzt. Weitere Termine der Bautzener Reden 2026: •
6. März: Stefan und Alexander Jakschik,
Bautzener Unternehmer, sprechen zum Thema • 10. April: Ines Geipel mit der Frage:„Wie erzählen wir uns Ost und West und die Wiedervereinigung? Woher kommt all der Zorn, woher die Verleugnung, wenn es um den aktuellen Zustand des Landes geht?“ • 8. Mai: Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), spricht zum Thema „Technologie, Globalisierung und Polarisierung – das Ende der Demokratie?“ • 5. Juni: Carlo Masala, Politikwissenschaftler und Sicherheitsexperte, mit dem Vortrag „Wenn Russland gewinnt“. Nach einer kurzen Sommerpause wird die Reihe im September fortgesetzt. Dann werden unter anderem die Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach sowie Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, zu Gast sein. Organisiert
werden die Bautzener Reden von der überparteilichen Initiative
„Bautzen gemeinsam“, einem Zusammenschluss engagierter
Bürgerinnen und Bürger aus Wirtschaft, Kultur, Bildung und
Kirche in und um Bautzen, in Kooperation mit dem Ökumenischen
Domladen Bautzen e.V. Für
dieses Engagement wurden wir 2023 mit dem bundesweiten
Engagement-Preis „machen!“ in der Kategorie „Lebensqualität
& Miteinander“ ausgezeichnet.
Was
der Film zeigt, ist keine Tragödie über soziale
Ungerechtigkeit, sondern eine ab und an melancholische Utopie
zum Genießen, mit richtig guter Musik: von Jazz, Volkslied,
französischem Chanson bis hin zu Mahler-Symphonien, eben
"leise und große Töne". Für Musikfans ein Muß, für alle
anderen ein schönes französisches Drama voller Melancholie und
Humor. Ort:
Ökumenischer Domladen Bautzen, An den Fleischbänken 5, 02625
Bautzen
Bautzener
Rede mit Dr. Rüdiger Maas: „Die politische
Lebenswirklichkeit junger Menschen“
Mit Hilfe eines Romans werden wir ins barocke Sachsen des ausgehenden 17. Jahrhunderts entführt. Unter Kurfürst Johann Georg III. erhält die berühmte italienische Sängerin Margarita Salicola ein Engagement am Dresdner Hof. Liebe, Leidenschaft, Intrigen und eine historisch belegte Entführung der Primadonna, das sind die Stoffe, aus denen Romy Petrick einen spannenden Roman schreibt. Die gebürtige Bautznerin Romy Petrick ist in unserer Region eher als Sängerin bekannt. Gleichzeitig ist sie Musikwissenschaftlerin und Autorin dieses unterhaltsamen Romans.
In
der 29. Veranstaltung der Reihe spricht sie zum Thema „Mut
zur Partnerschaft – Europa und Amerika im Wandel“.
Organisiert werden die Bautzener Reden von der Initiative
„Bautzen gemeinsam“ in Kooperation mit dem Ökumenischen
Domladen.
Der
Vortrag steht im Kontext eines politisch und historisch
besonderen Jahres. 2026 begehen die Vereinigten Staaten 250
Jahre amerikanische Demokratie, zugleich befindet sich Donald
Trump im zweiten Jahr seiner erneuten Präsidentschaft. Der
Dom St. Petri ist beheizt.
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