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Ökumenischer
Domladen Bautzen e.V. . Aktuelles
Zu Gast ist Andreas Knapp. Er liest aus dem gemeinsam mit Melanie Wolfers geschriebenen Buch Atlas der unbegangenen Wege - Eine Reise zu dir selbst. Beide Autoren verbinden in ihrem Buch persönliche Erfahrungen mit grundsätzlichen Überlegungen und Fragen zur Selbstreflexion, die in Kurswechseln münden können. Dieses Buch ist für die Navigation auf bisher unbegangenen Wegen zu gebrauchen. Reisewarnung des Inwärtigen Amtes: Wenn dieses Buch Sie mitnimmt, kommen Sie anders zurück. Beide kennen große Umbrüche: sie brachen ihre jeweils prestigeträchtigen Karrieren ab und wagten Neuanfänge: Melanie Wolfers trat in die internationale Ordensgemeinschaft der Salvatorianerinnen in Österreich ein und ist seit 25 Jahren in der Bildungs- und Beratungsarbeit tätig. Seit 2024 ist u.a. sie als Gastgeberin und Moderatorin in der ZDF-Sendung „die letzte Bank“ zu erleben. Andreas
Knapp schloss sich der Gemeinschaft der Kleinen Brüder vom
Evangelium an. Nach weltweiten Stationen gründete er 2005 im
Plattenbaugebiet Leipzig-Grünau eine neue Bruderschaft. Die
"Mönch-WG" ist eine normale Wohnung im Block, die er sich
gemeinsam mit 3 Ordensbrüdern teilt und somit Tür an Tür mit
all den Leuten im Problembezirk Leipzig-Grünau lebt und tätig
ist.
„Als die Veranstaltungsreihe im November 2022 begonnen hat, hätten wir nicht daran geglaubt, dass wir im Januar 2026 hier im Dom St. Petri stehen und sagen: Diesen Freitag laden wir zur Bautzener Rede Nummer 30 ein“, sagt Christian Tiede von der Initiative „Bautzen gemeinsam“. An die Anfänge der Reihe erinnert Peter-Paul Straube: „Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) war unser erster Redner. Sein Credo ‚Wir müssen reden! Ein Lob aufs Zuhören, Umdenken und Machen.‘ ist bis heute das Motto der inzwischen beliebten Veranstaltungsreihe.“ Ziel der Bautzener Reden ist es, gesellschaftlich relevante Themen zu bündeln und gemeinsam der Frage nachzugehen, wie wir in Deutschland künftig zusammenleben wollen – und wo Chancen bestehen, Dinge zu verändern oder weiterzuentwickeln. Die Initiative „Bautzen gemeinsam“ greift dabei bewusst brennende Fragen aus Politik, Wirtschaft, Klimawandel und Künstlicher Intelligenz auf, um Denkanstöße zu geben und unterschiedliche Perspektiven im Dom St. Petri sichtbar zu machen. Der Blick reicht dabei immer wieder über regionale und nationale Grenzen hinaus. Zu den Gästen der vergangenen Jahre zählten unter anderem die Osteuropa-Expertin Sabine Adler, die zur Lage der Ukraine drei Jahre nach dem russischen Angriff sprach, Claudia Major mit ihrem Vortrag „Europäische Sicherheit neu denken – auf dem Weg zum Frieden“, Irina Scherbakowa, Mitgründerin der Menschenrechtsorganisation Memorial (Friedensnobelpreis 2022), zum Thema „Der lange Schatten des Stalinismus. Russland 2025“, sowie die deutsch-amerikanische Politikwissenschaftlerin Cathryn Clüver Ashbrook mit einer Analyse zu Donald Trumps Amerika und den Folgen für Europa. „Das Format dient dazu, aus einer Position des Ohnmachtsgefühls herauszukommen und den Diskurs in der Mitte der Gesellschaft zu stärken. Wir versuchen, aktuelle Impulse aufzunehmen, um damit auch Wissen weitergeben zu können“, sagt Katja Gerhardi. Die
Bautzener Reden finden monatlich statt – mit einer kurzen
Sommerpause und in der Regel im Dezember. Zwischen 100 und 300
Besucherinnen und Besucher nehmen an den Veranstaltungen teil.
Bei der Bautzener Rede mit dem Bundespräsidenten a. D. Joachim
Gauck kamen 550 Gäste in den Dom St. Petri. „Spannend ist,
dass etwa die Hälfte Stammgäste sind, die andere Hälfte mischt
sich aber immer wieder neu“, sagt Heinrich Schleppers. Das
Format finanziert sich inzwischen komplett aus Spenden und
durch Unterstützung regionaler Unternehmen. Viele Referenten
verzichten auch auf ihr Honorar. „Die Bautzener Reden gelten
als renommiertes, überparteiliches Diskursformat gelten. Wir
bekommen durch die Redner immer positive Rückmeldungen, dass
sie gern kommen – und auch alle gern wiederkommen würden“,
sagt Lothar Lange. Einige der Reden können übrigens als
Podcast nachgehört werden, manche Reden sind auch
verschriftlicht auf unserer Seite bautzen-gemeinsam.de zu
finden. Ausblick auf das Programm 2026 Den
Auftakt des Jahrgangs 2026 machte am 9. Januar Cathryn
Clüver Ashbrook. Am Freitag, dem 6. Februar, folgt der Jugend- und Generationsforscher Rüdiger Maas, der sich mit der politischen Lebenswirklichkeit junger Menschen auseinandersetzt. Weitere Termine der Bautzener Reden 2026: •
6. März: Stefan und Alexander Jakschik,
Bautzener Unternehmer, sprechen zum Thema • 10. April: Ines Geipel mit der Frage:„Wie erzählen wir uns Ost und West und die Wiedervereinigung? Woher kommt all der Zorn, woher die Verleugnung, wenn es um den aktuellen Zustand des Landes geht?“ • 8. Mai: Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), spricht zum Thema „Technologie, Globalisierung und Polarisierung – das Ende der Demokratie?“ • 5. Juni: Carlo Masala, Politikwissenschaftler und Sicherheitsexperte, mit dem Vortrag „Wenn Russland gewinnt“. Nach einer kurzen Sommerpause wird die Reihe im September fortgesetzt. Dann werden unter anderem die Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach sowie Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, zu Gast sein. Organisiert
werden die Bautzener Reden von der überparteilichen Initiative
„Bautzen gemeinsam“, einem Zusammenschluss engagierter
Bürgerinnen und Bürger aus Wirtschaft, Kultur, Bildung und
Kirche in und um Bautzen, in Kooperation mit dem Ökumenischen
Domladen Bautzen e.V. Für
dieses Engagement wurden wir 2023 mit dem bundesweiten
Engagement-Preis „machen!“ in der Kategorie „Lebensqualität
& Miteinander“ ausgezeichnet.
Was
der Film zeigt, ist keine Tragödie über soziale
Ungerechtigkeit, sondern eine ab und an melancholische Utopie
zum Genießen, mit richtig guter Musik: von Jazz, Volkslied,
französischem Chanson bis hin zu Mahler-Symphonien, eben
"leise und große Töne". Für Musikfans ein Muß, für alle
anderen ein schönes französisches Drama voller Melancholie und
Humor. Ort:
Ökumenischer Domladen Bautzen, An den Fleischbänken 5, 02625
Bautzen
Bautzener
Rede mit Dr. Rüdiger Maas: „Die politische
Lebenswirklichkeit junger Menschen“
Mit Hilfe eines Romans werden wir ins barocke Sachsen des ausgehenden 17. Jahrhunderts entführt. Unter Kurfürst Johann Georg III. erhält die berühmte italienische Sängerin Margarita Salicola ein Engagement am Dresdner Hof. Liebe, Leidenschaft, Intrigen und eine historisch belegte Entführung der Primadonna, das sind die Stoffe, aus denen Romy Petrick einen spannenden Roman schreibt. Die gebürtige Bautznerin Romy Petrick ist in unserer Region eher als Sängerin bekannt. Gleichzeitig ist sie Musikwissenschaftlerin und Autorin dieses unterhaltsamen Romans.
In
der 29. Veranstaltung der Reihe spricht sie zum Thema „Mut
zur Partnerschaft – Europa und Amerika im Wandel“.
Organisiert werden die Bautzener Reden von der Initiative
„Bautzen gemeinsam“ in Kooperation mit dem Ökumenischen
Domladen.
Der
Vortrag steht im Kontext eines politisch und historisch
besonderen Jahres. 2026 begehen die Vereinigten Staaten 250
Jahre amerikanische Demokratie, zugleich befindet sich Donald
Trump im zweiten Jahr seiner erneuten Präsidentschaft. Der
Dom St. Petri ist beheizt.
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